
Herbert



Guten Tag
Mein Name ist Herbert, und dieser Text gibt einen Einblick in meine fotografische Reise und meine fotografische Philosophie.
Meine fotografische Reise:
Das erste Mal mit Fotografie in Berührung kam ich im zarten Alter von 16 Jahren. Da schenkte mir ein Onkel eine alte Box-Kamera, die ich mit 6×6 – Rollfilm bestückte, um dann gespannt 2 Wochen darauf zu warten, was bei der ganzen Sache raus kam. Und ich war überrascht – es kamen Bilder raus, die ich damals für gut befunden habe. Damit war die Neugier nach mehr geweckt und so erwarb ich von meinem ersten Ausbildungslohn eine Agfa Silete, die mit dem roten Auslöser.
Der nächste logische Schritt war dann eine Yashica Spiegelreflex, die mich auf meinen frühen Reisen mit der Bahn begleitete. In Ermangelung monetärer Mittel fotografierte ich ausschließlich mit Farb-Dia-Filmen, da hier die teuren Abzüge wegfielen.
Nach meinem Wehrdienst konnte ich mir dann meine Traumkamera zulegen – eine Canon A1, die Blenden- und Zeitautomatik konnte – eine Novum in dieser Zeit. Diese Kamera leistete mir gute Dienste, bis dann auf einmal die digitale Welt Einzug in meine fotografische Laufbahn hielt. Die Erste war eine gebrauchte Kompaktkamera, denn wer wusste da schon, ob das Ganze Zukunft hatte. Und als es dann immer besser mit der Pixelschubserei wurde, war die erste digitale SLR fällig. Erst eine Canon EOS 400, später eine Canon 6D.
Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem das Erlebnis mit Kamera und Bildbearbeitung durch Fotoreisen intensiviert wurde. Mittlerweile bin ich mit einem kurzen Ausflug zu Fuji (XT1 und XT4) wieder bei Canon gelandet, allerdings nun bei der spiegellosen R6 Mk II.
Meine fotografische Philosophie:
Eine regelrechte Philosophie habe ich beim Fotografieren nicht. Ich drücke auf den Auslöser, wenn ich ein Motiv entdecke, das mir gefällt. Durch viele Fotoreisen ist natürlich die Reise- und Landschaftsfotografie ein Schwerpunkt. Aber auch Portraits und Architektur zählen zu meinen bevorzugten Bildern, wobei besonders bei letzterem die Liebe zu Schwarz-Weiß überwiegt.
Mehr über mich, und ausgewählte Bilder von mir, findet ihr bei:

Schaue und überlege, bevor du den Verschluss öffnest. Herz und Verstand sind das wahre Objektiv der Kamera.
Yousuf Karsh

Alle Fotografien sind korrekt. Keines von ihnen ist die Wahrheit.
Richard Avedon

Fotografie ist eine Art zu fühlen, zu berühren, zu lieben. Was du auf Film eingefangen hast, wird für immer festgehalten. Es wird dich an kleine Dinge erinnern, lange nachdem du alles vergessen hast.
Aaron Siskind