
Bernd Kupper



Meine fotografische Reise:
Was und wer haben nun meinen fotografischen Weg wesentlich beeinflusst?
Den Sinn für visuelle Darstellung und Gestaltung habe ich von meinem künstlerisch geprägten Vater, der mich schon als Kind mitgenommen hat, wenn er Fotos für seine Arbeit erstellt hat. Es hat mich seitdem nicht mehr losgelassen, selbst kreativ-gestalterisch aktiv zu werden. Ich bin Autodidakt und habe die Fotografie für mich zur Leidenschaft gemacht. Bei Workshops und kontinuierlicher Beschäftigung mit der Lichtbildnerei habe ich Sicherheit gefunden und immer neue Felder entdeckt. Ich habe erfahren, dass eine positive Entwicklung nur über kontinuierliche Beschäftigung mit der Fotografie möglich ist. Weitere wichtige Impulse zur Bildgestaltung erhielt ich auch durch einen intensiven Austausch mit meinem zu früh verstorbenen „Arbeitsfreund“ Gerhard Hermanns, ein Künstler, der mit seinen Holzschnitten besonderen Kunstwerke geschaffen hat und ausgestattet war mit einem herausragenden grafischen Verständnis.
Nach Beendigung meiner Hauptberufstätigkeit als Diplom-Psychologe machte ich meine erste Fotoreise mit „Freiraum-Fotografie“ und nahm 2011 das Angebot, als Foto-Referent für Freiraum zu arbeiten, gerne an. Eine sehr spannende Zeit mit vielen tollen Reisen und netten Begegnungen ging nach 14 Jahren, als die Firma aufgelöst wurde, zu Ende. Doch in jedem Ende steckt ein neuer Anfang. So biete ich in Eigenregie weiterhin Fotoreisen und -workshops an und kann auf dem Weg meine Kenntnisse an andere weitergeben.
Meine fotografische Philosophie:
Was mir wichtig ist.
Sagt der Koch zum Fotografen: „Sie müssen aber eine gute Kamera haben bei den schönen Bildern, die sie machen.“
Antwortet der Fotograf: „Sie müssen aber eine gute Pfanne haben bei dem schmackhaften Essen, das sie zubereiten.“
Die Technik spielt eine wichtige, letztendlich aber untergeordnete Rolle. Kamera, Sensor und Objektive sind Mittel zum Zweck. Nicht mehr und nicht weniger. Kameras und Objektive sind Werkzeuge. Der Umgang mit ihnen muss erlernt werden, damit man sie „im Schlaf“ beherrscht. Nur dann kann man sich auf emotionaler Ebene mit den Impulsen beschäftigen, die zu einem ein- und ausdrucksvollen Bild führen. Wer sich in den Mysterien der Technik verstrickt, wird abgelenkt vom tiefen Sinn der Fotografie: Dem Erfühlen eines Moments.
Wer sich dadurch angesprochen fühlt, besucht für weitere Informationen meine Webseite oder findet mich hier @berndk49 auf Instagram.

Schaue und überlege, bevor du den Verschluss öffnest. Herz und Verstand sind das wahre Objektiv der Kamera.
Yousuf Karsh

Die Fotografie ist eine Sprache, die überall verstanden wird.
Daido Moriyama

Fotografie ist eine Art zu fühlen, zu berühren, zu lieben. Was du auf Film eingefangen hast, wird für immer festgehalten. Es wird dich an kleine Dinge erinnern, lange nachdem du alles vergessen hast.
Aaron Siskind
